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Infos zur Biotonne

Die Hälfte unserer Abfälle im Haushalt sind kompostierbare „Naturabfälle“. Das Problem ist: Millionen von Tonnen an Gemüse-, Obst- und anderen Essensabfällen werden falsch getrennt und landen im Restmüll – was für eine gigantische Verschwendung von wertvollen Rohstoffen.

Warum Küchenabfälle

getrennt sammeln?

Strom & Kompost

In Kompostanlagen entsteht aus Bioabfällen Kompost, ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer in Gartenbau und Landwirtschaft; Kompost ersetzt herkömmlichen Kunstdünger und Torf.

In manchen Regionen wird der Inhalt der Biotonne in Biogasanlagen verwertet. Dort können aus Obstschalen, Spaghetti-Resten oder abgelaufenem Quark Strom und Wärme erzeugt werden. Biotonnen-Nutzer werden so zu aktiven Unterstützern der Energiewende: Weg von Öl, Kohle, Atom und anderen fossilen Rohstoffen, hin zur Biomasse!

 

Das Gesetz und die Sortierpflicht

Bioabfall getrennt zu sammeln, ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt: Seit dem 1. Januar 2015 müssen Bioabfälle flächendeckend getrennt gesammelt werden. Das

verlangt das Kreislaufwirtschaftsgesetz der Bundesregierung von den öffentlich rechtlichen Entsorgungsträgern.

 

Was gehört in die Biotonne?

Welche Abfälle in die Biotonne sollen, hängt davon ab, ob der Inhalt der Biotonne in einer Kompostanlage oder in einer Biogasanlage verwertet wird. Fragen Sie hier einfach Ihren örtlichen Entsorger.

 

In Kompostanlagen dürfen:

 

• Schalen und Kerne von Gemüse, Obst und Nüssen

• Eierschalen

• Teebeutel, Teereste sowie Kaffeesatz und Kaffeefilter

• Altes Brot und Brötchen, Kuchen und Gebäck

• Gartenabfälle von Beeten und Büschen sowie Blumenerde und kleine Mengen an Heu und Stroh, Laub, Reisig und Rasenschnitt.

 

Geeignet für Biogasanlagen zusätzlich auch:

 

• Käsereste (unbehandelt, natur)

• Alle rohen und gekochten Essensabfälle sowie verdorbene

Lebensmittel ohne Verpackung

• Reste von Milchprodukten wie Joghurt oder Quark – aber keine Milch

• Fischgräten und Fleischreste

Kein Zutritt zur Biotonne

Bioabfälle sind der Natur so nahe wie sonst keine Abfälle im Haushalt. Der größte Feind der Biotonne sind deshalb Abfälle aus

Plastik, Glas und Metallen. Manche denken, eine Plastiktüte, ein Marmeladeglas oder einen Quarkbecher holen die bei der Müllabfuhr einfach wieder raus. Völlig falsch gedacht: der technische Aufwand und die Kosten hierfür sind enorm. Noch schlimmer:

Keiner möchte Plastikfetzen oder Glasscherben in seinem Kompost oder in der Gartenerde.

 

Keinen Eintritt in die Biotonne haben deshalb::

 

  • Plastiktüten und -verpackungen
  • Glas, Metall, behandeltes Holz
  • Windeln
  • Staubsaugerbeutel
  • Katzenstreu
  • Asche
  • Leder, Textilien
  • Exkremente von Tieren

 

Gar nicht gut, aber es passiert:

Vergessene Lebensmittel

Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem. Viele Lebensmittel sind weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar. Falls trotzdem der Käse oder die Himbeeren im Kühlschrank verschimmeln, sollten diese dringend über die Biotonne entsorgt werden. Ganz wichtig: Die Verpackung muss leider draußen bleiben und wird über den Gelben Sack getrennt entsorgt. Kein angenehmer Handgriff, aber eben auch kein Hexenwerk.

Sehen Sie es als Erinnerung, beim nächsten Einkauf genauer zu planen, was rechtzeitig verzehrt werden kann.

Kompostierbare Bioabfalltüten aus Biokunstoff sind zwar praktisch zum Sammeln von Bioabfällen, aber nur eine begrenzte Anzahl von Kompostanlagen können diese Tüten verarbeiten. Ansonsten werden sie wie herkömmliche Plastiktüten aussortiert und verursachen für die Anlagenbetreibern erhebliche Probleme und Kosten. Fragen Sie bitte deshalb wegen BAW-Beuteln explizit bei ihrem kommunalen Abfallentsorger nach.

Dein Kompost im Garten & die Biotonne

Die Biotonne verträgt sich auch mit dem Gartenkompost zuhause, denn: Erstens, Speisereste wie Fisch und Fleisch gehören nicht auf den heimischen Kompost. Zweitens genügen für den Garten und die Beete wesentlich weniger Humusmengen als der Gartenkompost zur Verfügung stellt. Deswegen fordern wir auch unsere Gartenbesitzer dazu auf, die Biotonne zu nutzen.